Wer steckt hinter "gefahrenzone"?

 

Nicole Reinbold 

- 1976 geboren und aufgewachsen in der Nähe von Freiburg im  Schwarzwald

-  spricht kein akzentfreies Deutsch und liebt ihre Heimat das Badnerland

- ihr Vorbild seit Kindheit: Großvater Fritz, Schneidermeister mit Leib und Seele

- hat viel Zeit als Kind in Großvater´s  Werkstatt verbracht, das Schneiderhandwerk           gelernt und liebt bis heute den besonderen Duft in einer Nähwerkstatt

- ist stets neugierig und experimentierfreudig

- fühlt sich lebendig inmitten von Farben, Stoffen und Nähmaschinen

- nach dem Abitur für einige Jahre ins Schwabenländle

- Dipl. Modedesignerin

- danach ein kleiner "Umweg" ins Theater (u.a. als Kostümschneiderin)

- 12 Jahre im Apollotheater Stuttgart und 2 Jahre Tour mit Blue Man Group

 

Es ist Zeit für Veränderung und sie möchte ihrem Herzen folgen:

schöpferisch tätig sein, dem Handwerk treu bleiben, etwas mit den Händen erschaffen, Spuren hinterlassen, die Welt etwas verbessern, kleine Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzen, zum Umdenken anregen, ein wenig Glück schenken.

gefahrenzone wird geboren.

Umzug nach Berlin und Selbständigkeit. Wenn nicht jetzt, wann dann?

                                                                                                  

 

 

Die Flamme versinnbildlicht mich und meine Art zu leben:

Kreativität – Ideenreichtum - Neues erschaffen ohne das Alte zu zerstören - Feuer und Flamme sein für das, was  ich bin und erreichen will - meine Flamme erlischt nicht, weil ich sie stets „füttere“ - sie kann gefährlich und wärmend zugleich sein - spendet Licht - kann zum Flächenbrand werden – lodert - ist kraftvoll aus sich selbst heraus - die züngelnde Flamme ist rot. 

Rot kann Gefahr signalisieren und als Warnung wahrgenommen werden - muss sie aber nicht. Als warme Farbe steht sie für Energie, Leben, Liebe, Leidenschaft und Freude.

 

gefahrenzone ist kein gefährlicher Ort, sondern eine eigene Welt, in der sich vermeintlich Widersprüchliches verbinden kann.

Mit „Gefahr“ assoziiert der Mensch gewohnheitsmäßig etwas Negatives und Vorsicht ist geboten.

Warum also nicht einmal einen Schritt zurücktreten und die Dinge anders betrachten? Vielleicht mit einem kleinen Augenzwinkern?

Somit steckt hinter dem Namen die Botschaft bzw. die Aufforderung, den Blickwinkel zu ändern.  

Mein Ziel ist es diese Botschaft an den Mann oder die Frau zu bringen und zum „Anders-Denken“ anzuregen.

 

In der gefahrenzone ist nichts vor der Nähmaschine sicher. Alle möglichen Materialien oder Kleidungsstücke, die ich finde, geschenkt bekomme oder Stoffreste, die von Nähprojekten übrig geblieben sind, werden wiederverwertet.

 

Es gibt unzählige Arten, auf die aus Altem Neues entstehen kann. Das Resultat ist dann mit Sicherheit gefährlich gut.

 

Bei der Wieder- bzw. Aufarbeitung verarbeite ich vorwiegend keine tierischen Materialien wie Pelze, Leder, Seide, Daunen oder Wolle. 

Beim Upcycling lässt es sich aber nicht immer exakt nachvollziehen, ob die ursprünglichen Kleidungsstücke bzw. Materialien zu 100% vegan und frei von tierischen Inhaltsstoffen sind (Herstellung, Klebstoffe, Lösemittel, Farben, etc.). 

 

Für Neuanfertigungen oder Wunschanfertigungen verwende ich Stoffe, die mindestens dem OEKO-TEX® Standard 100 entsprechen oder Stoffe aus biologisch erzeugten Naturfasern (GOTS). Nachhaltigkeit und Langlebigkeit stehen an erster Stelle. 

 

Ich nähe ausschliesslich mit dem Gütermann Garn rPET: 100% recyceltes Polyester aus PET- Getränkeflaschen.

 

Vom Entwurf über Schnittkonstruktion bis hin zur Anfertigung  findet alles in meinem Atelier in Berlin  statt. 

Alle Bekleidungsstücke oder Accessoires sind limitierte Stückzahlen oder vorwiegend Unikate

Sie verlassen die gefahrenzone stets mit einer Nummer.

Somit sind sie einzigartig für einen einzigartigen Kunden.